Endlich Urlaub, aber Vorsicht vor Taschendieben!

 

Der schönste Urlaub kann durch den Diebstahl der Tasche plötzlich vermiest und vorbei sein: Denn statt am Strand zu liegen, schlägt man sich mit einer Anzeige herum und statt sein Geld für Souvenirs auszugeben, hat man schlichtweg keines mehr. Im ärgerlichsten Fall ist nämlich auf einen Schlag alles weg: Geld, Kreditkarten, Smartphone, Ausweise. Damit so etwas nicht passiert, werden hier die Tricks der Taschendiebe verraten und mit diesem Wissen kann man sich sehr gut auf Reisen schützen!

 

Ablenkungsmanöver:

Diebe arbeiten fast wie Zauberer: Indem Sie unsere Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken, können sie unbemerkt unsere Tasche „verschwinden“ lassen. Einer dieser Tricks ist es, vermeintliche und kleine Geschenke anzubieten, wie Buttons. Und während man sich darüber freut und sich den Anstecker anpinnen lässt, kann zum Beispiel ganz schnell die Brieftasche entwendet werden.

 

Anrempeln:

Dieser Trick ist sehr beliebt, denn er geht so schnell und so einfach: Vor allem, wenn viele Menschen eng beieinander stehen wie bei zum Beispiel bei beliebten Touristen-Sehenswürdigkeiten oder in Stoßzeiten der U-Bahnen ist es leicht für Diebe, jemanden vermeintlich aus Versehen anzurempeln und dabei schnell die Tasche mitgehen zu lassen. Am besten man trägt deshalb Taschen immer vorne und Geldbörsen oder Handys niemals in den Hosentaschen.

 

Falsche Polizisten:

Die Polizei flößt uns automatisch Vertrauen ein und diesen psychologischen Umstand nutzen Trickdiebe gerne aus: Während ein Fremder uns in ein Gespräch verwickelt, nähert sich der Kompagnon von diesem als Polizist verkleidet und beschuldigt den Fremden, ein Krimineller zu sein. Was ja perfider Weise stimmt… Doch nun will der „Polizist“ unsere Taschen durchsuchen und schnell ist der Inhalt gestohlen.

 

Restaurantbesuche:

In Bars, Cafés und Restaurants fühlt man sich meistens geborgen und entspannt: Leichtfertig hängt man deshalb gerne seine Tasche über die Stuhllehne oder stellt sie einfach neben dem Tisch ab. Für Taschendiebe ist sie damit eine extrem leichte Beute. Deshalb ist die Tasche am besten zwischen den Füßen aufgehoben, Bargeld oder Handy trägt man idealerweise am Körper.

 

Geldwechseln:

Oft benutzt und dennoch immer wieder erfolgreich: Fremde bitten Touristen, ihnen Geld zu wechseln. Wenn man dann hilfsbereit seine Geldbörse zückt, wird schnell hineingegriffen und mit den Scheinen davongerannt. Bei Geldwechselbitten sollte man demnach nicht allzu vertrauensselig agieren.

 

Betteltricks:

Gerade wenn Kinder betteln, bekommt man natürlich Mitleid und will helfen: Doch diese werden von Taschendieben oft instrumentalisiert und als Ablenkungsmanöver missbraucht. Denn während man von den bittenden Kindern umringt wird, kann ein Dieb leicht und unbemerkt Tasche oder auch Brieftasche klauen.

 

Was kann man also tun, um nicht auf solche Tricks hereinzufallen?

Der gesunde wache Menschenverstand reicht bereits aus, um nicht Opfer solch dreister und plumper Fallen zu werden: Also, einfach die Augen offenhalten und etwas vorsichtiger sein, vor allem wenn man in größere Menschenmengen gerät. Am besten ist es, man trägt die wertvollsten und wichtigsten Gegenstände stets am Körper und achtet darauf, seine Tasche niemals offen oder im Rücken zu tragen. Paranoid oder panisch angesichts der vielfältigen Tricks der Taschendiebe zu werden, nützt also gar nichts – denn so verpasst man es, den Urlaub auch in vollen Zügen zu genießen! (ms)